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Bei der Schlauchmagenoperation werden technisch gesehen etwa 80–85 % des Magens vertikal entfernt. Daher verbleibt nach der Operation ein Magenvolumen von ca. 100–150 cm³. Dadurch können Patienten weniger essen. Allerdings wird im entfernten Teil des Magens ein bestimmtes Hormon namens Ghrelin freigesetzt. Da nach einer Schlauchmagenoperation ein großer Teil des Magens behindert ist, sinkt der Spiegel des Hormons Ghrelin, auch Hungerhormon genannt, deutlich; Der Patient fühlt sich schneller satt. Auf diese Weise verringert sich der Appetit der Patienten, was ihnen hilft, ihre Essgewohnheiten zu reduzieren. Der Patient muss sich im Vergleich zu früher nicht mehr mit dem ständigen Hungergefühl auseinandersetzen. Somit beginnt der Gewichtsverlust unmittelbar nach der Operation. Der Krankenhausaufenthalt für Schlauchmagenoperationen, die mit laparoskopischen oder robotergestützten Operationstechniken durchgeführt werden können, beträgt 1–2 Tage. Nach der Operation können die Patienten innerhalb von 3-4 Tagen in ihren Alltag zurückkehren. Die Gewichtsverlustrate, die nach einer Schlauchmagen-Operation erreicht wird, erreicht am Ende des ersten Jahres etwa 70–75 %, wenn ein korrektes bariatrisches Ernährungsprogramm angewendet wird. Diese Gewichtsverlustrate ist für die Patienten äußerst zufriedenstellend.
Bei wem wird eine Schlauchmagenoperation angewendet?
Es eignet sich für Personen mit krankhafter Fettleibigkeit und Personen, die mit einer Diät nicht abnehmen können. Es wird nicht bei Patienten mit schweren Refluxbeschwerden im Magen und unkontrollierbarem Diabetes angewendet. Chirurgen entscheiden, wer für eine Operation geeignet ist und wer nicht, nachdem sie die erforderlichen Eingriffe durchgeführt haben.
Wie lange dauert eine Magenverkleinerung?
Im Allgemeinen variiert die Operationsdauer zwischen 40 und 90 Minuten. Die Operationszeit kann je nach Erfahrung des den Eingriff durchführenden Chirurgen und der Magenanatomie des Patienten variieren.
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